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Die Nassauer - "Innovation aus Tradition"

  Unser Gesellschaftswappen

 

In Anlehnung an die historischen Wappen aus dem Geschlecht der „Nassauer“ Saarbrücker Grafen und Fürsten ist auch der zeichnerisch-künstlerische Entwurf unseres verstorbenen Ehrenhofmarschalls Karl Nickel, das „Nassauer“ Wappen, der Karnevalsgesellschaft entstanden. Der Wappenschild beinhaltet links oben den „Nassauer“- Löwen in Gold, der heute noch von dem regierenden Großherzog von Luxembourg geführt wird. Statt der Krone trägt unser Löwe allerdings eine Narrenkappe, die unseren Elferrat im regierenden Sinne symbolisiert.

Der silberne Löwe auf blauem Grund, rechts unten, ist das alte Nassau-Saarbrücker Stammwappen, welches wir für unsere „Chevaliers und Fürsten der Table Ronde“ stellvertretend in Ansatz bringen.

Der Narr im Feld rechts oben repräsentiert die „Nassauer“- Bütt, das Tanzmariechen ist das Markenzeichen unserer Garden.

So abgerundet beinhaltet das fürstliche Wappen für unsere Gesellschaft Historie und Gegenwart zugleich.

 

Was ist eigentlich “nassauern“?

Oder ein echter Nassauer nassauert nicht!

 

 

Genassauert wurde nur in den Jahren 1817 bis 1892 und zwar ausschließlich in Göttingen.

Dieses hatte seinen besonderen Grund:

 

Das Herzogtum Nassau besaß keine eigene Landesuniversität und hatte daher durch einen Staatsvertrag die Universität zu Göttingen als Landesuniversität erklärt.

Nun gab es auch damals - wie heute- arme Studenten. Der beim Volke wegen seiner Güte hochgeschätzte und geliebte Herzog ”Adolf von Nassau” richtete daher für die Studenten seines Herzogtums eine Anzahl Freitische in den Gasthöfen zu Göttingen ein.

Dieses waren Tische, an denen sich die Studenten mittels ihres Nassauer Heimatdialektes auswiesen, um somit nach Herzenslust speisen und trinken zu können. Nun waren die ”Nassauer” Studenten nicht immer studierfreudig und frönten lieber weltlichen Genüssen.

Da es aber nicht nur Studenten aus dem Herzogtum Nassau mit schmalen Geldbeuteln und hungrigen Mägen gab, besetzten ”Nassauer”, ”falsche Nassauer ”-, die Stühle am Freitisch, ahmten den "Nassauer-Dialekt" nach und genossen so die Wohltaten des gütigen Herzogs.

So entstand der eigentliche Begriff des”Nassauerns”, der als schlechtes Beispiel für

Ausnützen und auf Kosten anderer zu leben, in die Geschichte einging. Ergo brauchte ein ”echter Nassauer” nie zu ”nassauern”, denn er hatte den Freitisch wohlverdient.

Wir als Nassauer bekennen uns daher mit Stolz zur Historie und sind auch in heutiger Zeit bemüht, die echte Nassauer Tradition zu pflegen.

Aus diesem Grunde halten wir daher auch täglich Ausschau nach einem Herzog "Adolph"....

 

Nassauer Sessionsheft das 1. aus dem Jahr 1980

Nassauer Sessionsheft Nr. 1 aus dem Jahr 1980
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